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Die Conuh sind eigentlich kleine, organische Wesen die in etwa das Aussehen eines Maulwurfes haben und wie diese sich auch durch die Erde wühlen. Allerdings sind sie ungleich intelligenter als Maulwürfe, wohl mindestens so intelligent wie wir Gekn. Der Erdboden in ihrem Lebensbereich weist eine besondere Eigenschaft auf: er ist von zahlreichen dünnen Metalladern durchzogen die elektrisch leitend sind. Durch diese Leitungen sind die Conuh in der Lage miteinander zu kommunizieren. Ihre Haut weist zahlreiche Funkengeber auf über die sie Impulse über die Metalladern an ihre Artgenossen verschicken, diese nehmen sie dann über Rezeptoren auf ihrer Haut wahr.

Bis vor knapp siebenhundert Jahren lebten die Conuh unbemerkt unter der Erde während die Oberfläche ihres Gebietes von diversen Völker bewohnt wurde. Doch dann veränderte sich ihr Dasein gewaltig: nach einem der vielen Scharmützel zwischen Zreunokt und Seeëo floh ein schwerverletzter Zreunokt (nach dem seine Seite verloren hatte) Richtung Südwesten, in Richtung des Gebietes der Conuh. Was nun geschah ist weder genau überliefert noch sollte es eigentlich möglich sein, aber auf jeden Fall geschah es: durch den Blutverlust geschwächt blieb der Zreunokt am Boden liegen, dem Tode nahe. Einem Conuh gelang es durch die Kopfverletzung eine Verbindung mit dem Zreunokt aufzubauen und die beiden verschmolzen so zu einem einzigen und einzigartigem Wesen. Aus heutiger Sicht ist es weder verständlich noch nachzuvollziehen wie es zu dieser Verbindung kam und es sind auch keine weiteren ähnliche Fälle überliefert. Die seltsame Metamorphose führte dazu daß das Wissen der Conuh mit dem handwerklichen Geschick der Zreunokt zusammengebracht wurde. Umgehend begann dieses neue Wesen damit große metallene Maschinen zu erschaffen um die anderen Conuh von ihrer bisherigen Beschränktheit zu befreien. Dieses Ereignis ging als "Erste Konstruktion" in die Geschichte ein.

Wie diese Maschinen genau funktionieren ist bisher ungeklärt, die Conuh hüten dieses Geheimnis sehr gut, eher würde ein Conuh sein Leben opfern als seine Konstruktion preiszugeben. Auch die Zreunokt, die ja maßgeblich an ihrer Entstehung beteiligt waren wissen nicht viel mehr als andere Völker.
Es wird jedoch vermutet daß jede Maschinen von mindestens einem Conuh bemannt wird der sie kontrolliert, sich so fortbewegt und seine Umgebung manipuliert.
Als gesichert kann gelten daß die Conuh zum Betreiben ihrer Maschinen Holz, Kohle oder ein anderes Brennmaterial und dazu Wasser benötigen.
Was die Conuh selber als Nahrung benötigen ist noch ungeklärt.
Auch liegen ihre Fortpflanzungsmethoden im Dunkeln, zumindest was sie selber angeht.
Die Maschinen werden offensichtlich in großen Schmieden in ihrem Heimatland hergestellt, auch die regelmäßigen Reparaturen werden dort durchgeführt.
Die Conuh können wahrscheinlich mehrere Jahrhunderte überleben, während dieser Zeit verschleißen sie wohl viele ihrer Maschinen, so daß regelmäßige Neukonstruktionen nötig sind.
Die Conuh sind in der Lage in fast jeder gesprochenen Sprache zu kommunizieren. Wie sie diese Laute jedoch von sich geben ist uns leider noch unbekannt.

Fast alle Daten über die Conuh sind sehr ungesichert da sie bei Zusammentreffen mit anderen Völkern immer so wenig Informationen wie möglich preisgeben, wenn es denn überhaupt zu Treffen kommt.
Jedoch scheinen sie ab und zu mit den drei benachbarten Völkern (Zreunokt, Gekn und Seeëo) Handel zu treiben. Dabei tauschen sie meist einfache mechanische Konstruktionen wie z.B. Kompaße gegen Bücher und, wenn auch seltener, Edelmetalle. Kompliziertere Artefakte verkaufen sie jedoch nie.
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(c) Lakyr Sayelan.net 2016-09-18 12:19 GMT